Um eine Kette zu modellieren braucht ihr folgende Materialien:
- Greenstuff (oder eine äquivalente Modelliermasse, die am besten nach dem Aushärten etwas elastisch bleibt)
- Ein Stück Folie (Ich benutze hier gerne Hüllen für Trading Card Games, da diese schön stabil sind
- Ein Modellierwerkzeug mit einem schmalen und einem breiten Ende

- Für eine freihängende Kette braucht man noch einen sehr dünnen Draht, ich verwende 0,5mm Bindedraht
Man beginnt natürlich zunächst damit, die Modelliermasse anzumischen. Danach lässt man sie ein wenig liegen, damit sie nicht mehr so klebrig ist.
Für eine freihängende Kette muss als nächstes ein Kern aus Draht in die Modelliermasse eingebettet werden
Danach geht es bei beiden Kettenarten zunächst auf die selbe Art weiter.
Das
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wird zunächst zu einer Wurst ausgerollt (Ein wenig fettfreie Handcreme auf den Fingerspitzen hilft enorm und macht das
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schön geschmeidig)
Die so entstandene Wurst wird dann als nächstes etwas platt gedrückt und dann an den Rändern mir einem Cutter Gerade geschnitten.
Wenn dieser Schritt fertig ist, werden als nächstes mit der schmalen Seite des Tools in regelmäßigem Abstand Rillen in die Wurst gedrückt.
Regelmäßigkeit ist an dieser Stelle
sehr wichtig, denn dadurch entsteht später eine schön geformte und gleichmäßige Kette.
Als nächstes werden die Kettenglieder ein wenig von einander getrennt, indem man mit der schmalen Seite des Tools, das
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an jeder Rille etwas zurückschiebt
Als nächstes rundet ihr mit der Breiten Seite des Tool sie harten Kanten etwas ab.
Der nächste Schritt erfordert wieder die Nutzung der Breiten Seite des Tools.
Ihr stecht nun senkrecht mit der breiten Seite in jedes einzelne, durch die Rillen entstandene Segment. Dadurch erhaltet ihr die Form der einzelnen Kettenglieder (Leider war das Foto hier unbrauchbar, aber ich denke es sollte hier genug Fantasie vorhanden sein^^)
Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, kann man die Kettenform schon erahnen. Nun gilt es aber noch, die zweite Kettenreihe (Im Schema ist das die dunkelgraue) hinzuzufügen.
Dazu rollt man eine weitere, sehr dünne Wurst aus dem
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. Man sollte sich bei der Dicke an den bisher modellierten Kettengliedern orientieren, damit alles etwa die gleiche Stärke hat.
Diese Wurst befestigt man nun an einem Ende der Kette, indem man es mit der schmalen Seite des Werkzeugs in eines der entstandenen Löcher drückt. Danach legt man die Wurst mittig über die Kettenglieder und drückt sie immer mittig in das jeweilige Kettenglied. Die Kettenform entsteht hierbei ganz von alleine.
Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, ist die Kette quasi fertig. Ein paar kosmetische Überarbeitungen, wie glätten und schärfen von Kanten könnte noch vonnöten sein. Das hängt ein wenig davon ab, wie klebrig die Modelliermasse bei der Verarbeitung noch war.
Bei einer Freihängenden Kette funktioniert das ganze eigentlich genauso, nur das hierbei, nach dem antrocknen lassen, noch die Rückseite auf die selbe Art und Weise modelliert werden muss. Daher empfielt es sich, bei einer freihängenden Kette mit einer etwas dünneren Basis anzufangen, und diese dann erst nach dem aushärten auf der Rückseite zu bearbeiten. Dadurch riskiert man nicht, die vorhandene Struktur auf der Vorderseite zu zerstören.
Und natürlich wie üblich, hier auch zwei Beispielbilder für Ketten, die nach eben diesem Schema modelliert wurden.
Und nun frohes Sculpten!